Montag, 15. August 2011
Das Sommerloch 2011 ist der Bauchnabel - und das, was in ihm steckt. Spätestens seit Douglas Adams' "Der tiefere Sinn des Labenz" heißt dieser Bauchnabelsatz "Fuschl". Laut Adams die "korrekte Bezeichnung für das flauschige Bällchen, das Männer sich abends aus dem Bauchnabel pulen".
Aber warum eigentlich nur Männer?
Dass jeder Mensch sein ganz eigenes Bauchnabel-Biotop beherbergt, haben Forscher der North Carolina State University herausgefunden.
Auf der Homepage wildlifeofyourbody.org stellen die Wissenschaftler beeindruckende Belege der Bauchnabel-Biodiversität zur Schau.
Warum sie gerade den Bauchnabel untersuchen?
"Because our belly buttons are relatively isolated, a place where microbes are safe. Because everybody has one, its what once connected us to our past."
Damit sprechen die amerikanischen Wissenschaftler aus, was wir bisher nur geahnt haben: Fuschl-Beseitigung ist eine besondere Form der Vergangenheitsbewältigung.
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Samstag, 13. August 2011
"Das Radio berührt die meisten Menschen persönlich, von Mensch zu Mensch, und schafft eine Atmosphäre unausgesprochener Kommunikation zwischen Autor, Sprecher und Hörer. Das ist der unmittelbare Aspekt des Radios. Ein persönliches Erlebnis. Die unterschwelligen Tiefen des Radios sind erfüllt vom Widerhall der Stammeshörer und uralten Trommeln. Das ist dem Wesen dieses Mediums eigen, das die Macht hat, die Seele und die Gemeinschaft in eine einzige Echokammer zu verwandeln."
Marshall McLuhan, Medien verstehen - die Ausweitungen des Menschen (1964)
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Dienstag, 9. August 2011


Jedem Abiturjahrgang sein Abi-Motto. Und jedem Abi-Motto seine Autoheckscheibe. Mittlerweile staffieren die Abschlussjahrgänge ihre Heckscheiben mit immer tolleren Aufklebern aus. Das gab's zu meiner Zeit noch nicht. Wo ich welche fand, habe ich diese spannenden Phänomene der Neuzeit im Bild festgehalten und jetzt 33 Abi-Heckscheiben-Motti auf meiner Homepage veröffentlicht: "33 Abi-Heckscheiben"

Dazu passend habe ich mit der Bonner Volkskundlerin Dagmar Hänel ein Interview über diese und andere sonderbare Abibräuche geführt. Der Text ist erschienen im Bonner General-Anzeiger: "Das Abitur als Übergangsritual"
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