Freitag, 9. Oktober 2009


Das ist zwar weder mein Bier, noch meine Laufstrecke, noch bekomme ich Geld dafür, dass ich das hier abbilde. Aber es ist eine der besten Werbungen, die ich in jüngerer Vergangenheit neben Lucky Strike, Früh und den anderen üblichen Verdächtigen entdeckt habe...
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Donnerstag, 8. Oktober 2009
Dieses Buch ist so ungeheuerlich, dass es einem die Sprache verschlägt, während der Kloß im Hals immer dicker wird.
In "Schmetterling und Taucherglocke" dokumentiert Jean-Dominique Bauby (1952-1997) sein Leben nach einem Gehirnschlag mit 43 Jahren. Vollständig gelähmt, diktierte er das Buch allein mit dem linken Augenlid.
Locked-in-Syndrom heißt die Krankheit, bei der man innerlich quicklebendig ist, der Körper aber gar nichts mehr kann.
Dem setzt Bauby einen unverwüstlichen Humor gegenüber. Bewundernswert.
Der ganze elende Kampf des Schmetterlings unter der Taucherglocke wird am deutlichsten im Kapitel "Ein Glückstag".
Zitat: "Seit einer halben Stunde ertönt der Alarm des Apparats, der meine Ernährung reguliert, ins Leere hinein. Ich kenne nichts Dümmeres und Abscheulicheres als dieses schrille ,piep, piep', das am Gehirn nagt. Obendrein ist durch meine Transpiration das Pflaster abgegangen, das mein rechtes Augenlid verschließt, und die verklebten Wimpern kitzeln schmerzhaft meine Pupille. Und um das Ganze zu krönen, ist auch noch mein Blasenkatheter herausgerutscht. Ich liege in einer Überschwemmung. Während ich auf Hilfe warte, summe ich im stillen einen alten Schlager von Henri Salvador: ,Ach komm, Baby, das alles ist doch nicht so schlimm'."
Das Buch des Familienvaters und ehemaligen Elle-Chefredakteurs lehrt uns vor allem eins: Demut.
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Mittwoch, 7. Oktober 2009
Was bisher geschah: In den letzten drei Monaten seit Bestellung des Homepage-Paketes der Deutschen Telekom ist es dem Programm nicht gelungen, eine Weiterleitung von meiner Stammadresse http://sascha-stienen.homepage.t-online.de/joomla/ auf meine Domain http://www.sascha-stienen.de/ einzurichten. "Diese Funktion steht leider zur Zeit nicht zur Verfügung". Immer noch nicht.
Daraufhin habe ich gekündigt zum nächstmöglichen Zeitpunkt, weil die Leistungen nicht diejenigen sind, für die ich seit Monaten bezahle.
Was unsere geehrten Telekomiker dazu veranlasste, mir folgende Unverschämtheit zu schicken:


Ich gehe jetzt zur Verbraucher-Zentrale Bonn, nehme eine Rechtsberatung in Anspruch, kündige dann fristlos und formell einwandfrei. Und dann berichte ich weiter über "Die wundersame Geschichte, wie es gelang, einen Telekom-Vertrag zu kündigen". Vielleicht ja auch mal in der Zeitung.
Es bleibt spannend...
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