Montag, 27. April 2009
27. April 2009
Neulich in der Lottoannahmestelle:
Der Mann hinter der Lottotheke sagt zu seinem Kollegen am Ticketschalter: "Wir haben einen schlimmen Mai vor uns. Nur Fressen und Vermehren steht in der Zeitung."
"Wie bitte?", fragt der Gast. "In der Tageszeitung?"
"Nein", entgegnet der Lottomann, "hier!"
Und zeigt ein Fachmagazin für Tierfreunde. Die aufgeschlagene Doppelseite widmet sich dem frühlingshaft-ungezügelten Paarungsverhalten - der Maikäfer.
Der Mann hinter der Lottotheke sagt zu seinem Kollegen am Ticketschalter: "Wir haben einen schlimmen Mai vor uns. Nur Fressen und Vermehren steht in der Zeitung."
"Wie bitte?", fragt der Gast. "In der Tageszeitung?"
"Nein", entgegnet der Lottomann, "hier!"
Und zeigt ein Fachmagazin für Tierfreunde. Die aufgeschlagene Doppelseite widmet sich dem frühlingshaft-ungezügelten Paarungsverhalten - der Maikäfer.
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Freitag, 24. April 2009
24. April 2009

Eine bessere Werbung für Stadtökologie als die Kirschblüte in der Bonner Altstadt gibt es nicht. Leider geht sie schon wieder vorüber...
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Donnerstag, 23. April 2009
23. April 2009
Heute ist Welttag des Buches. Und wir als treue Freunde der Leihbibliothek sind der Ansicht, dass die UNESCO als Schirmherrin des Tages mal eine Zeiteinheit abzwacken sollte für eine „Weltstunde der ungeheuerlichen Lesezeichen“. Davon finden sich nämlich genug in der Bonner Stadtbibliothek.
Die Mitarbeiter der Annahmestelle für Bücher und andere Medien wundert immer wieder, was für Lesezeichen mancher Bücherfreund verwendet. So hinterließ einer kürzlich eine Kuchengabel in einem CD-Paket. Ein anderer verlegte sein Flugticket ins Buch, ein dritter sein Sparbuch. Ein Senior hinterließ gar eine komplette Monatsrente zwischen den Seiten.
Die Rangliste der sonderbarsten Fundstücke in Bonn wird angeführt von einer Scheibe Leberwurst. Platz zwei geht an frisches WC-Papier. Mancher Besucher der Bücherei vergißt nicht nur sein Lesezeichen, sondern manchmal auch sich selbst. So stellte ein Betrunkener eine Flasche Korn im Regal ab, um anschließend daneben einzunicken – ausgerechnet in der Abteilung „Wirtschaft“. Aber diese Anekdote passt vielleicht besser zum Sieberschläfertag. Der ist übrigens am 27. Juni.
Sascha Stienen
(Heute erschienen im General-Anzeiger Bonn)
Die Mitarbeiter der Annahmestelle für Bücher und andere Medien wundert immer wieder, was für Lesezeichen mancher Bücherfreund verwendet. So hinterließ einer kürzlich eine Kuchengabel in einem CD-Paket. Ein anderer verlegte sein Flugticket ins Buch, ein dritter sein Sparbuch. Ein Senior hinterließ gar eine komplette Monatsrente zwischen den Seiten.
Die Rangliste der sonderbarsten Fundstücke in Bonn wird angeführt von einer Scheibe Leberwurst. Platz zwei geht an frisches WC-Papier. Mancher Besucher der Bücherei vergißt nicht nur sein Lesezeichen, sondern manchmal auch sich selbst. So stellte ein Betrunkener eine Flasche Korn im Regal ab, um anschließend daneben einzunicken – ausgerechnet in der Abteilung „Wirtschaft“. Aber diese Anekdote passt vielleicht besser zum Sieberschläfertag. Der ist übrigens am 27. Juni.
Sascha Stienen
(Heute erschienen im General-Anzeiger Bonn)
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