Samstag, 14. März 2009
Haluq Yildiz vom Rat der Muslime hat am Donnerstagabend bei einer Podiumsdiskussion in der Stadtteilbibliothek Tannenbusch eine Anekdote erzählt, die anschaulich macht, wie die Kulturen des Orients und Westeuropas im Zusammenleben aufeinanderprallen.
Seine Tante kam vor 45 Jahren nach Hamburg. In ihrem Kulturkreis ist es üblich, dass der Neueingezogene für alle anderen Hausbewohner kocht. Hier dagegen sei es üblich, dass der neue Mieter sich überall vorstellt. Darauf hatte die Nachbarin seiner Tante gesetzt und ebenfalls gekocht. Beide blieben auf dem Essen sitzen. Yildiz fragte: "Wem sollten wir dafür die Schuld geben?"
Richtig: Keinem. Fazit: Kulturbedingte Missverständnisse wie diese lassen sich am besten umgehen durch den fortgesetzten Dialog.
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Donnerstag, 12. März 2009
Sie wollen alle mein Auto kaufen, jeden Tag und immer wieder für alles Geld der Welt, wie viel ich auch will.
Hier die schönsten Kaufangebotsargumente der fliegenden Autohändler mit den Visitenkärtchen, die im letzten Jahr an unserem Wagen steckten:

- „Achtung Barzahlung“
- „Wir kaufen Ihr Auto wie es da steht“
- „Jetzt oder auch Später“
- „Kein Reklamationsrisiko“
- „Schnelle und einfache Bargeldabwicklung“
- „Durch den Privatverkauf sichern Sie sich den Händler-Rabatt beim Auto-Neukauf“
- „Ich zahle Ihnen einen guten Preis, auch ohne TÜV, mit Mängeln und Unfallwagen“
- „Bundesweite Abholung!“
- „Danke für Ihren Anruf!“
- „Wie gesehen, ohne Garantie!“
- „Sofort Bargeld & Sofort Abmeldung!“
- „Ich kaufe es gern“.
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Montag, 9. März 2009


Vielleicht verhält es sich mit den Hinweis-, Informations-, Verbots- und Gebotsschildern wie mit den Beratungsunternehmen. Je mehr es davon gibt, desto komplizierter muss das System sein, das sie hervorbringt. (Unser Bild entstand in Bad Oeynhausen.)
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