Montag, 28. Januar 2008
Den ersten Preis in der Kategorie "Schlagzeile des Tages" gewinnt heute die taz mit dem Titel:
"Koch droht Abschiebung".
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Sicher, die Schließung des Bochumer Nokia-Werks ist für die Beschäftigten und den Standort eine Katastrophe und traurig, traurig, traurig.
Aber leider agieren internationale Konzerne jenseits von Gut und Böse. Gewinnmaximierung ja, Moral nein.
Seehofer, Struck und Beck haben ihre Nokias öffentlichkeitswirksam zurückgegeben. Doch wie sollen sie nun ein anderes, politisch korrektes Handy finden, da doch alle anderen Hersteller bereits in Billiglohnländern produzieren?
Wenn ich ein Nokia-Handy hätte, würde ich es nicht zurückgeben. Denn Zurückgeben müsste man dann konsequenterweise auch all die anderen - saisonal - politisch unkorrekten Produkte: den VW-Golf, die Siemens-Kühl-Gefrier-Kombi, das Deutsche-Bank-Konto, die Allianz-Sachversicherung, die Amy-Winehouse-Platten, das Gesamtwerk von Eva Herman etc. etc. etc.
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Donnerstag, 24. Januar 2008
Wer Elternteil wird, landet auf kurz oder lang beim Klassiker "Oje, ich wachse!" von Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij. Da kann man dann nachlesen, was das Kind hat, wenn es mal wieder komisch ist, nicht schläft, quäkt oder gleichzeitig heult und lacht wie 'n Manisch-Depressiver etc.
Merke: Alles lässt sich mit Entwicklungssprüngen erklären, Zitat: "Eine neue Fähigkeit bricht durch".
Zurzeit brechen bei Klein-Martha (13 Monate) wieder einige besondere Fähigkeiten durch:
- Sie steigt alleine auf Sofa und Sessel - und fällt auch gerne alleine wieder runter.
- Sie bringt eigenständig ihre volle Windel vom Kinder- ins Badezimmer.
- Sie öffnet Saftflaschen eigenständig und setzt sich in die austretende Flüssigkeit.
- Sie isst Sand mit Brötchen.
- Sie wirft Papas Hausschuhe in die Badewanne, während Papa darin duscht.
- Schließlich: Sie füttert Papa mit all dem geschmacklosen Zeug, das der ihr zur Überbrückung zwischen den Mahlzeiten aufdrängt, also Dinkelstangen, Reiswaffeln, Zwieback. Brötchen würde sie dagegen niemals abgeben.
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Mittwoch, 23. Januar 2008
Die letzte der akademischen Prüfungen ist bestanden, das Studium glücklich beendet, der Mensch (weiter-)gebildet und (-)entwickelt. Dazu nur ein Wort aus Goethes "Wilhelm Meister":
"Heil dir, junger Mann! Deine Lehrjahre sind vorüber, die Natur hat dich losgesprochen."
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